Wir müssen Arbeit neu definieren

Veröffentlicht am 15. Juni 2026 um 08:34

„Deine Arbeit wird einen großen Teil deiner Lebenszeit
ausfüllen, also verschwende sie nicht, indem du das Leben
eines anderen lebst.“ - Steve Jobs

Die meisten Angestellten, mit denen ich im Zuge meiner Network-Marketing Tätigkeit gesprochen habe, wünschen sich eigentlich mehr Freiheit in ihrem Job. Sie machen ihren Job im Grunde nur um Geld zu verdienen, was nicht verwerflich ist, aber meiner Meinung nach der menschlichen Natur, dem Drang nach Freiheit und Selbstverwirklichung, widerspricht. Ich persönlich denke, dass die meisten aufgrund der im Kapitel „Selbstbewusstsein“ in meinem Buch "Es ist dein Leben" beschriebenen gesellschaftlichen Dynamiken oder auch aufgrund von Schulden, auf ihren Job angewiesen sind.

Arbeit heißt in der heutigen Zeit bei den meisten Menschen: 9-5 Job. Arbeiten, Geld verdienen. Und selten wird damit eine angenehme Tätigkeit verbunden.

Die Sprüche, die ich oft genug von Menschen höre, die ihre Situation nicht akzeptieren wollen und damit subtil immer wieder das individuelle und das kollektive Arbeitsbewusstsein negativ beeinflussen, kennen wir alle. „Endlich Freitag.“ „Wie war dein Urlaub? - zu kurz.“ „Oh nein, morgen ist wieder Montag.“ Der Schlüssel um diese sich immer wieder wiederholenden Gedankenkreise zu überwinden ist Akzeptanz für das, was ist. Ich selbst spreche hier aus Erfahrung, da ich lange Zeit geglaubt habe, ich muss selbstständig werden um wahre Freiheit zu erlangen und konnte in meinem Job lange Zeit keine positiven Seiten erkennen. Obwohl ich nie Schulden hatte und eigentlich auch gut und gerne mal eine längere Auszeit nehmen könnte oder einen neuen Job suchen könnte. Tatsächlich macht es mehr Sinn die positiven Seiten des Jobs zu finden, das macht es angenehm.

Für die heutigen Arbeitsbedingungen hätte die arbeitende Bevölkerung vor 50 Jahren alles getan. Also eigentlich müssten wir doch alle zufrieden sein? Zwei Antworten, warum ich glaube, dass Menschen immer mehr erkennen, dass das Arbeitssystem, was wir haben, nicht unbedingt zu ihrer Leidenschaft beiträgt. Zum einen glaube ich, dass das Bewusstsein der Menschen, vor Allem in den westlichen Ländern durch wachsenden Reichtum und mehr Zugang zu Bildung, gesundem Essen usw., momentan auf ein neues Level steigt. Auf einem anderen Bewusstseinslevel stellt man sich jedoch ganz andere Fragen. Eine der Fragen könnte sein:

„Was ist der Sinn in meinem Leben?“

Und dann erkennen sie gleichzeitig, dass sie vielleicht in ihrem Job keine Erfüllung finden, aus dem sie aber nicht einfach so rauskönnen, da sie ihre zu hohen Rechnungen bezahlen müssen. Warum die meisten Menschen in diese hedonistische Tretmühle aus Arbeit und Konsum gelangen, haben wir bereits im dem Kapitel über Geld erörtert. Ich persönlich glaube, dass eine Arbeit, die einen nicht erfüllt, gepaart mit sinnloser Freizeitgestaltung wie auf dem Sofa sitzen und Fernsehen auf keinen Fall Glück und Erfüllung bringen kann. Die zweite Überlegung ist, dass wir durch das Internet die Möglichkeit haben, das vermeintlich problemlose und glamouröse Leben der finanziell vermögenden Menschen zu verfolgen. Dies führt zu einem Vergleich mit unserem eigenen Leben, was unweigerlich zu negativen Gefühlen führt, weil wir nur die schönen Seiten des Lebens der Menschen auf Social Media sehen. Vergleich führt jedoch ins Unglück.

Was können also mögliche Lösungen dafür sein, wenn man in seinem aktuellen Job keine Erfüllung findet?

Die erste Lösung habe ich bereits erwähnt. Es geht um Akzeptanz und Dankbarkeit für das, was ist. Diese Denkweise geht damit einher, dass man die positiven Seiten der Dinge sieht, wie z.B. dass man ein Einkommen hat, mit dem man seine Familie ernähren kann. Zweitens wird hiermit das Bewusstsein erweitert, da wir aus der Opferhaltung in die Schöpferrolle gehen. Wir akzeptieren das, was gerade da ist und verbinden es mit den Möglichkeiten, die es in der Welt gibt.

Die meisten Menschen denken, es gäbe nur die eine Möglichkeit, Geld zu verdienen, indem man seine Zeit gegen Geld tauscht.

Zudem haben manche auch einen Nebenjob, in dem sie nochmal genau dasselbe tun, Zeit gegen Geld tauschen. Es gibt aber noch tausende andere Möglichkeiten Geld zu verdienen. Ich nenne mal zwei aus meinem Leben: Die erste wären Aktien, die Dividenden ausschütten, was ein Vermögenswert ist, da es einem kontinuierlich Geld in die Tasche spült. Eine zweite, sehr einfache Möglichkeit ist das Network Marketing. Bereits mit einzelnen Weiterempfehlungen kann man schon am Anfang 150€ verdienen. Ich kenne einige Leute, die ihren Job gekündigt haben und nun viel weniger arbeiten und viel mehr verdienen, als sie es in ihrem 9-5 Job getan haben. Ich mache kein Geheimnis daraus, dass ich z.B. bei der Ascent AG und Fitline Vertriebspartner bin, weitere Infos dazu findest auf auf der Homepage. Diese Firmen ermöglichen ein Zusatzeinkommen, aber nicht nur das. Viele finden hier auch ihre Leidenschaft in Beratung, Teamaufbau, Vertrieb oder anderen Tätigkeiten, und manche auch darin, dass sie ihre Zeit als selbstständiger Geschäftspartner frei einteilen können. Nicht, dass diese Leute zwangsläufig weniger arbeiten, aber die zeitliche Freiheit ist mit Sicherheit ein wichtiger Faktor. Einkommensquellen, bei der man nicht seine Zeit gegen Geld hergibt, werden meiner Erfahrung nach oft skeptisch betrachtet, da sie es nicht glauben können, dass es so einfach sein kann. Jemand, der studiert hatte und sich gut in die Arbeitswelt einfügte behauptete sogar mal hinter meinem Rücken, dass ich in Form eines Schneeballsystems betrügen würde. Allerdings liegt das nur an seiner Programmierung, die besagt, dass man studieren und arbeiten muss um viel Geld zu verdienen. Und meine bloße Existenz hat ihn so getriggert, dass er diese Aussage treffen musste. Und diese Programmierung ist es, welche wir ablegen müssen um unser Leben durch mehrere Einkommensquellen stressfreier, vermögender, freier und leidenschaftlicher zu gestalten. Dazu folgende Anhaltspunkte oder Glaubenssätze, die wir bisher besprochen haben und mit denen du deine Programmierung positiv auf Geld und Arbeit gestalten kannst:

1. Arbeit ist nicht nur da, um Geld zu verdienen, sondern kann auch deine Leidenschaft beinhalten
2. Es gibt tausende Wege, Geld zu verdienen
3. Sehr vermögende Menschen haben oft ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht. Sie sind deshalb finanziell erfolgreich, weil sie lieben, was sie tun.

Um nochmals auf die Akzeptanz zurückzukommen. Sie ermöglicht es uns, eine positive Haltung gegenüber Arbeit einzunehmen. Hier noch die Schritte und Möglichkeiten, die wir durchführen können, wenn wir in unserer Arbeit keine Erfüllung finden:

1. Welches Herzensprojekt schiebe ich vor mir her, dass ich nebenberuflich, auch ohne Geld zu verdienen, machen kann?
2. Welche Möglichkeiten habe ich, Geld für mich arbeiten zu lassen, anstatt für Geld zu arbeiten?
3. Welche Möglichkeiten habe ich, aktiv nebenberuflich Geld zu verdienen?
4. Ist meine Arbeit wirklich so unangenehm oder bilde ich es mir nur ein, indem ich mich beispielsweise mit anderen vergleiche?
5. Welchen Sinn kann ich in meiner aktuellen Arbeit sehen? Welche Projekte kann ich in Angriff nehmen, damit meine Arbeit herausfordernder wird und Spaß macht?
6. Welche Jobs gibt es in meiner Umgebung, die ich lieber machen möchte? Kann ich mich beruflich umorientieren?

Was mir persönlich auch eine gewisse Leichtigkeit in meinem Job gibt, ist die Tatsache, dass ich, seit ich 21 bin, Vermögen aufbaue. Je höher das Vermögen ist, desto weniger hat man das Gefühl, dass man in diesem Job für Geld arbeiten muss und es fühlt sich dann weniger an wie ein Zwang, sondern man geht mit einer gewissen spielerischen Leichtigkeit zur Arbeit. Indem man so tut, als wäre man nicht auf den Job angewiesen, nimmt man ein wenig ironischen Abstand zu allem ein und schöpft daraus neue kreative Energie, auch wenn sich das jetzt paradox anhören mag. Dadurch bringe ich tatsächlich mehr Leistung und Mehrwert. Und wenn ich weiß, selbst wenn ich meinen Job verliere, kann ich meine Familie 2 Jahre lang weiter ernähren ohne zu arbeiten, verändert das den Fokus. Zudem kann man Arbeit immer irgendwo finden.

Ich möchte mit meinem Buch dazu beitragen, dass ein höheres Bewusstsein in der Gesellschaft erreicht wird. Meiner Meinung nach wird in den nächsten Jahrzehnten, vielleicht sogar schon in diesem, die Arbeitswelt eine Reform annehmen. Alte, hierarchische Strukturen brechen jetzt schon langsam weg und eine neue Arbeitskultur entwickelt sich. Viele stehen der KI negativ gegenüber, ich dagegen eher positiv, zumindest auf die Arbeitswelt. KI wird viele Jobs in den nächsten Jahren einnehmen. Wie sich das auf die Gesellschaft auswirkt, ist noch nicht abzusehen, aber ich sehe hier in der Menschheit großes Entwicklungspotenzial in Bezug auf Arbeit. Das Bewusstsein geht bereits in die Richtung, dass wir uns die Frage stellen, wofür ist das eigentlich alles, was wir tun? Auch ohne KI wird sich in den kommenden Jahren einiges ändern. Wenn mehr Menschen sich diese Fragen stellen, könnten wir bereits im Bildungssystem eine Reform erleben, damit bereits Kinder sich existenzielle Fragen stellen und nicht in ein System gepresst werden, was sie zu Durchschnittsklonen machen soll. Auf der anderen Seite könnte mit zunehmender Digitalisierung mehr Homeoffice, weniger körperliche Arbeit und mehr zeitliche Flexibilität in der Arbeitswelt stattfinden. All dies ist aber noch rein hypothetisch, auch wenn die Zeichen darauf hindeuten. Ich stehe der Zukunft in Bezug auf Arbeit sehr positiv gegenüber, und du?

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